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Demenz und Morbus Alzheimer: Behandelbare Demenzen



Verschiedene Demenzformen sind ursächlich behandelbar, das heißt sie können ganz oder teilweise geheilt werden. Dazu gehören etwa Demenzsyndrome, die durch:
  • Medikamenten-, Alkohol- oder Drogenmissbrauch,
  • Vergiftungen (zum Beispiel durch Metalle oder Insektizide),
  • Mangelernährung (zum Beispiel Mangel an Vitamin B1, B6, B12 oder Folsäure),
  • Störungen des Hormonstoffwechsels (zum Beispiel bei einer Schilddrüsenerkrankung),
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • andere psychiatrische Erkrankungen
  • Infektionen mit Bakterien oder Viren,
  • Hirntumore sowie durch
  • Hydrozephalus (Wasserkopf) bedingt sind.
Werden hier schnell die richtigen medizinischen Maßnahmen ergriffen, kann man mit einer teilweisen oder vollständigen Rückbildung der Symptome rechnen oder ihr Fortschreiten aufhalten.
Ein besonderes diagnostisches Problem ist die Unterscheidung einer Demenz von einer schweren Depression. Depressionen können bei älteren Menschen auch sehr ausgeprägte Störungen des Gedächtnisses und anderer geistiger Funktionen verursachen. In diesem Fall führt die medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva (Medikamente gegen die Depression) nicht nur zu einer Normalisierung der Stimmungslage, sondern auch zu einer deutlichen Besserung der geistigen Leistungsfähigkeit.
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